Archiv für August 2010

Natur mitten in der Großstadt: Der Stanley Park in Vancouver

Donnerstag, 26. August 2010

Für Naturliebhaber ist Kanada eines der schönsten Reiseländer der Welt. Hier gibt es unendlich weites freies Land, atemberaubend schöne Berglandschaften, seltene Tiere und vieles mehr. Doch nicht nur in landschaftlicher Hinsicht in Kanada immer eine Reise wert. Auch die Städte sind überaus sehenswert und bis oben hin voll mit tollen kulturellen Highlight und anderen Sehenswürdigkeiten.
Eine Sehenswürdigkeit in Kanada, die man unbedingt besuchen sollte, wenn man im wunderschönen Vancouver ist, ist der Stanley Park. Er ist der größte Stadtpark in ganz Kanada und das ist natürlich schon ganz schön groß. Denn an Platz mangelt es den Kanadiern bekannt nicht. Stolze 405 Hektar Land machen die Fläche des Parks aus, der bei Einheimischen ebenso beliebt ist wie bei Touristen aus aller Welt. Im schön angelegten und gut gepflegten Park wird gejoggt, gepicknickt und sich entspannt. Doch der Park hat weit mehr zu bieten als „normale“ Parks mit viel Grün und ein bisschen Wasser. Zum Park gehört ein Abschnitt mit indianischen Totempfählen, die besichtigt werden können. Zudem sind die Gallionsfiguren verschiedenen historischer Schiffe ausgestellt und die „12-Uhr-Kanone“ vergisst an keinem Tag um Punkt 12 einmal zu feuern.
Selbst wenn es regnet lohnt sich ein Ausflug in den Park, denn mit zur Anlage gehört ein riesiges Aquarium, in dem die Artenvielfalt des Meeres dokumentiert wird. Es gibt Wale und Delphine, jede Menge Fische und Schnecken sowie lustige Seelöwen und –hunde.
Und auch außerhalb des Aquariums gibt es für Naturliebhaber vieles zu entdecken. Die Pflanzenvielfalt des Parks ist – besonders in Anbetracht der teilweise doch sehr schroffen Witterungsverhältnisse – erstaunlich. Neben seltenen Baumarten, wie etwa dem so genannten Erdbeerbaum und der seltenen Rotzeder, gibt es typisch kanadische Bäume und Sträucher und sogar üblicher Weise im Regenwald ansässige Pflanzen. Hasen und Grauhörnchen sieht man fast immer irgendwo herumhoppeln, mit etwas Glück sieht man sogar einen Waschbären.