Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Das Highlight eines Kanada-Trips: die Niagarafälle

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Die wahnsinnigen Wasserfälle namens Niagarafälle, die sich genau auf der Grenze zwischen den USA, genauer gesagt, dem Bundesstaat New York, und Kanada, genau genommen der Provinz Ontario befinden, gehören zweifelsohne zu den berühmtesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten in ganz Nordamerika und sicher auch der ganzen Welt. In einer indianischen Sprache der nordamerikanischen Ureinwohner des Gebietes um die riesigen Wasserfälle bedeutet das Wort Niagara „donnerndes Wasser“. Und diese Bezeichnung ist wirklich mehr als passend, denn die gewaltigen Wassermassen, donnern mit einer atemberaubenden Gewalt und entsprechend ohrenbetäubendem Getöse nach unten. Wenige Naturphänomene der Erde führen dem Menschen so unmissverständlich vor Augen, dass er der Kraft der Natur nichts entgegen zu setzen hat und im Vergleich zu solch gewaltigen Mächten gerade zu nichtig wirkt.
Schon 1800 setze der Tourismus um die Niagarafälle ein, da die unglaublichen Wassermassen schon damals die Menschen magisch anlockten. Ende des 19. Jahrhundert machte der Bundesstaat New York seitens der USA die Niagarafälle zum Naturpark und nur wenige Jahre später zog die kanadische Seite nach. Verwunderlich ist allerdings, dass die Wasserfälle bis heute nicht zum UNESCO-Welterbe ernannt wurden.
Dies ändert aber natürlich nichts daran, dass es Jahr für Jahr Tausende und Abertausende von Touristen aus allen Winkeln der Welt an die Niagarafälle lockt, denn die Wasserfälle wirklich hautnah zu erleben, die Gischt auf der Haut zu spüren ist unbestritten ein absolut unvergleichbares und unvergessliches Erlebnis, das sich niemand, der irgendwann einmal die Chance dazu bekommen sollte, durch die Lappen gehen lassen sollte. Schon aus der Ferne genügt der Anblick, um ein andächtiges Schweigen auszulösen, denn die Aussicht, vor allem von der kanadischen Seite, ist wirklich beeindruckend.
Wenn Sie es aber schon bis an die Wasserfälle geschafft haben, sollten Sie auch aufs Ganze gehen und sich eine Fahrt in einem Maid of the Mist Boot gönnen. Wenn Sie Urlaub in Kanada machen, starten Sie natürlich auf kanadischer Seite, aber auch ein Start auf der US-amerikanischen Seite ist möglich. Das Boot fährt vorbei an den American Falls und ermöglicht einen perfekten Blick auf die Cave of the Winds. Je näher man den Horseshoe Falls kommt, desto lauter und atemberaubender wird die Fahrt und man bekommt die Kraft des Wassers nicht nur durch die Bewegung des Bootes zu spüren, sondern auch, indem immer mehr Wasser auch ins Boot hineinschwappt. Dass man bei dieser Aktion quasi von Kopf bis Fuß durchnässt wird, merkt man aber ohnehin erst hinterher, da während des Abenteuers die Ausblicke viel zu überwältigend und der Adrenalinspiegel viel zu hoch ist, um sich um solche Nebensächlichkeiten zu sorgen.

Natur mitten in der Großstadt: Der Stanley Park in Vancouver

Donnerstag, 26. August 2010

Für Naturliebhaber ist Kanada eines der schönsten Reiseländer der Welt. Hier gibt es unendlich weites freies Land, atemberaubend schöne Berglandschaften, seltene Tiere und vieles mehr. Doch nicht nur in landschaftlicher Hinsicht in Kanada immer eine Reise wert. Auch die Städte sind überaus sehenswert und bis oben hin voll mit tollen kulturellen Highlight und anderen Sehenswürdigkeiten.
Eine Sehenswürdigkeit in Kanada, die man unbedingt besuchen sollte, wenn man im wunderschönen Vancouver ist, ist der Stanley Park. Er ist der größte Stadtpark in ganz Kanada und das ist natürlich schon ganz schön groß. Denn an Platz mangelt es den Kanadiern bekannt nicht. Stolze 405 Hektar Land machen die Fläche des Parks aus, der bei Einheimischen ebenso beliebt ist wie bei Touristen aus aller Welt. Im schön angelegten und gut gepflegten Park wird gejoggt, gepicknickt und sich entspannt. Doch der Park hat weit mehr zu bieten als „normale“ Parks mit viel Grün und ein bisschen Wasser. Zum Park gehört ein Abschnitt mit indianischen Totempfählen, die besichtigt werden können. Zudem sind die Gallionsfiguren verschiedenen historischer Schiffe ausgestellt und die „12-Uhr-Kanone“ vergisst an keinem Tag um Punkt 12 einmal zu feuern.
Selbst wenn es regnet lohnt sich ein Ausflug in den Park, denn mit zur Anlage gehört ein riesiges Aquarium, in dem die Artenvielfalt des Meeres dokumentiert wird. Es gibt Wale und Delphine, jede Menge Fische und Schnecken sowie lustige Seelöwen und –hunde.
Und auch außerhalb des Aquariums gibt es für Naturliebhaber vieles zu entdecken. Die Pflanzenvielfalt des Parks ist – besonders in Anbetracht der teilweise doch sehr schroffen Witterungsverhältnisse – erstaunlich. Neben seltenen Baumarten, wie etwa dem so genannten Erdbeerbaum und der seltenen Rotzeder, gibt es typisch kanadische Bäume und Sträucher und sogar üblicher Weise im Regenwald ansässige Pflanzen. Hasen und Grauhörnchen sieht man fast immer irgendwo herumhoppeln, mit etwas Glück sieht man sogar einen Waschbären.