Die Geschichte von Kanada, kurze Darstellung

Der Staat Kanada in Nordamerika, der der zweitgrößte Staat der Erde ist, wurde vermeintlich schon vor 15.000 Jahren besiedelt. Der erste Versuch einer dokumentierten Besiedlung erfolgte um 1000, als die Wikinger auf Neufundland übersiedelten. Allerdings dauerte der Versuch nicht lange an, da 1497 Giovanni Caboto aus Venedig in englischen Diensten übersiedelte und das Land zu englischen Besitz erklärte. Fast hundert Jahre später taten die Franzosen dasselbe für Frankreich auf der Halbinsel Gaspésie unter Jacques Cartier. 1608 gründeten die Franzosen Québec und 1642 Montreal. Nach mehreren Kriegen und Friedensschlüsse fielen eine Reihe aller Kolonien an England. 1840 werden Ontario (Oberkanada) und Québec (Niederkanada) werden zu dem sich selbst regierenden Provinz Kanada vereinigt. Durch den British North America Act bekamen die britische Kolonien eine größere Eigenständigkeit. Erst 1919 bekam Kanada aber seine völlige Eigenständigkeit durch den Versailler Vertrag. Kanada nahm am zweiten Weltkrieg teil, es erklärte 1939 dem Dritten Reich den Krieg. Erst 1982 erhielt Kanada auch formal seine vollständige Unabhängigkeit. 1995 entschieden sich die Kanadier zum zweiten Mal in der Frage der Unabhängigkeit Québecs zu einem Verbleib bei Kanada. (50,6 zu 49,4%). 2006 entschieden sich die Kanadier nach 13 Jahren liberaler Führung für eine konservative Partei.

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