Von Kanada nach Bolivien – die Geschichte der amerikanischen Mennoniten

2. Juni 2010

Die ersten mennonitschen Auswanderer nach Nordamerika kamen im 17. Jahrhundert dorthin. Diese evangelischen Gläubigen siedelten in erster Linie in Pennsylvania, wo sie mit anderen deutschen Auswanderern den Ort Germantown gründeten. Von Pennsylvania wanderten zahlreiche Mennoniten im Jahre 1786 weiter nach Kanada, wo sie sich in Ontario niederließen. Im Zeitraum von 1817 bis 1860 kamen noch einmal mehr als 3000 Mennoniten, die sich um die Großen Seen ansiedelten. Die mennonitischen Auswanderer kamen insbesondere aus Südwestdeutschland, der Schweiz und dem Elsaß.

Die neuen nordamerikanischen Gemeinden vernetzten sich und gründeten regionale Konferenzen, aus denen die Mennonite Church hervor ging. Neben den bereits bestehenden Kirchenstrukturen entstand im Jahre 1860 außerdem die General Conference Mennonite Church. Aus dieser Vereinigung beider nordamerikanischen Kirchen wurden später die Mennonite Church Canada und die Mennonite Church USA.

Ab dem Jahr 1874 kamen russlanddeutsche Mennoniten dazu, die wegen der Einführung der Wehrpflicht in Russland nach Amerika auswanderten. Sie siedelten in erster Linie im kanadischen Manitoba. Aus ihren Reihen bildeten sich die amerikanischen Mennonitischen Brüdergemeinden. Zwischen den Jahren 1922 und 1925 flohen über 20.000 Mennoniten aus dem mittlerweile kommunistischen Russland nach Kanada. Die letzte große Einwanderungswelle der russlanddeutschen Mennoniten in das nordamerikanische Land fand von 1947 bis 1954 statt. In diesem Zeitraum wanderten bis zu 10.000 Menschen ein. Unter ihnen waren auch westpreußische Vertriebene. Von Kanada wiederum zogen zahlreiche kanadische Mennoniten weiter nach Lateinamerika. So wanderte von 1922 bis 1926 und noch einmal 1948 eine Vielzahl von kanadischen Mennoniten nach Mexiko und dann 1926 nach Südamerika aus. Hierbei handelte es sich vorwiegend um Angehörige der Sommerfelder Mennoniten und der Altkolonier.

Die Mennoniten in Lateinamerika

Das Zentrum der ersten Mennoniten-Siedlungen in Südamerika war die paraguayische Region Chaco. Als erste Siedlung entstand hier im Jahre 1926 die Siedlung Menno, die mennonitische Einwanderer aus Kanada aufbauten. In der Zeit von 1930 bis 1932 folgte die Siedlung Fernheim mit dem Zentrum Filadelfia. Fernheim gründeten Russlandmennoniten, die unter dem Diktator Stalin aus Russland geflohen waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand in Paraguay die Kolonie Neuland mit dem Zentrum Neu Halbstadt. Weitere Siedlungen entstanden später auch in Argentinien, Brasilien, Uruguay und Bolivien.

Sport in Kanada

14. Dezember 2009

Kanada ist seit jeher ein Wintersportland und hat bereits viele bekannte Sportwettkämpfe ausgerichtet. Ein Grund mehr,seinen Urlaub in Kanada zu verbringen. Viele Wettkämpfe finden in Whistlern statt.Außerdem im Rennen waren Pyeongchang in Südkorea und das österreichische Salzburg.

Skiparadies Salt Lake City
Wer das Skilaufen nicht den Spitzensportlern überlassen möchte, findet in Kanada ausreichend Gelegenheit für einen idealen Urlaub dazu. Salt Lake City liegt ungefähr 1.300 Meter hoch und zieht dank der Nähe zu den Bergen und dem See zahlreiche Outdoor-Freunde an. Im Osten erhebt sich ein Ausläufer der Rocky Mountains, Wasatch Range. im Westen erstreckt sich der riesige See, derGreat Salt Lake. Vom Flughafen aus erreicht man die vier Skigebiete Alta und Snowbird im Little Cottonwood Canyon sowie Brighton und Solitude im Big Cottonwood Canyon innerhalb von einer Dreiviertelstunde. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten des Wintersports finden sich jede Menge Hotels, Unterkünfte, Restaurants und Kneipen. Übrigens sind die Preise trotz des großzügigen Nutzungsangebotes relativ günstig im Winter. Für alle vier Skigebiete gilt ein Skipass, der Ski Salt Lake Super Pass. Darin enthalten ist auch ein Bustransfer für alle Ressorts und für Stadtbusse und Straßenbahn.